Zur Rechten befindet sich das Wasserpalais mit chinesischen Möbeln, welches links und rechts von einem Wandelgang eingeschlossen ist. An der Hinterseite des Sees befinden sich zwei quadratische bzw. sechseckige Pavillons. Der See wird von zwei Brücken und einem weiteren runden Pavillon geteilt. Die drei Pavillons laden zum Verweilen in diesem wunderbaren und sehr authentischen Garten ein. Ein Besuch in Zürich sollte auf jeden Fall einen Ausflug zu diesem Kleinod chinesischer Gartenbaukunst mit einschließen. Fotos...
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22.07.2012
Chinagarten Zürich
17.07.2012
175 Jahre alter Botanischer Garten Zürich
Am 23. Juli feierte der Alte Botanische Garten Zürich
seinen 175 Geburtstag.
Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltete der
Botanische Garten der Universität Zürich, die "Grün Stadt Zürich" und Frau Prof. Mareile Flitsch mit ihr Team vom
Völkerkundemuseum der Universität Zürich, eine gelungene Feier. Frau Prof. Conti, die Direktorin des Botanischen
Gartens und Herr Tschannen, der Direktor der "Grün Stadt Zürich", wiesen
auf die Bedeutung des Botanischen Gartens für die Lebensqualität in der Großstadt hin. Ein Rahmenprogramm mit mehreren Führungen durch den Alten Botanischen Garten und dessen lange und aufregende Geschichte, mehrere musikalische Darbietungen und ein Workshop für Kinder und in dem sie Salbe aus "Zauberkräutern" herstellen konnten, rundeten die Feierlichkeit ab. Fotos...
Besonders interessant ist die Ausstellung "Man muss einfach alles sammeln" zum züricher Botaniker und Forschungsreisenden Hanz Schinz (1858-1941) und seiner Forschung in Südwestafrika 1884-1887, welche noch bis zum 03. März 2013 in den Räumen des Völkerkundemuseums der Universität Zürich, direkt im Alten Botanischen Garten, an der Pelikanstrasse 40 zu besichtigen ist. Die Ausstellung wurde unter der Leitung von Frau Prof. Flitsch von Studenten des Ethnologischen Seminars der Universität Zürich erstellt. Fotos
Besonders interessant ist die Ausstellung "Man muss einfach alles sammeln" zum züricher Botaniker und Forschungsreisenden Hanz Schinz (1858-1941) und seiner Forschung in Südwestafrika 1884-1887, welche noch bis zum 03. März 2013 in den Räumen des Völkerkundemuseums der Universität Zürich, direkt im Alten Botanischen Garten, an der Pelikanstrasse 40 zu besichtigen ist. Die Ausstellung wurde unter der Leitung von Frau Prof. Flitsch von Studenten des Ethnologischen Seminars der Universität Zürich erstellt. Fotos
20.02.2012
Ausstellung zur Kulturrevolution

Die Kunst der Propaganda und des Alltags in der Zeit, der von Mao zwischen 1966 und 1976 ausgelösten "Großen proletarischen Kulturrevolution", sind Gegenstand der aktuellen Ausstellung "Kultur der Kulturrevolution - Personenkult und politisches Design im China von Mao Zedong" des Völkerkundemuseums in Zürich.
Manche der Darstellungen auf Plakaten, Postern und Utensilien des Alltags, erinnern in ihrer naiven, undifferenzierten Darstellung an Zeichnungen für Kinderbücher. Auch dem unbewanderten Bauern wird der Unterschied zwischen Gut und Böse, zwischen Kommunismus und dem Rest des Universums so klar veranschaulicht, dass ihm der Luxus einer eigenen Meinung erspart wird. Wer hier nicht lächelt und winkt ist demnach der Klassenfeind.
Wichtige Elemente sind auch die Roten Banner und das "kleine rote Büchlein", die gesammelten Werke Mao Zedongs, auch als Mao-Bibel" bezeichnet, das tunlichst jeder in die Höhe halten sollte. Dabei war diese Kulturrevolution, die als Erneuerung innerhalb der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) propagiert wurde, eine Abfolge von teilweise widersprüchlichen Kampagnen und erbitterten Machtkämpfen, die dazu diente, die alten Parteiführer (abgehobene "Bürokratenklasse") zu entfernen, die Mao kritisch gegenüber eingestellt waren und die Revolution, als Maos Vermächtnis für immer aufrecht zu halten. Im Mittelpunkt der Kulturrevolution stand, wie man aus den verschiedenen Darstellungen ersehen kann, der innerste Machtapparat der kommunistischen Partei, welcher die Jugend für ihre Machtkämpfe missbrauchte. Der einzige Fixstern in der Welt der Kulturrevolution war Mao, mit seinen Attributen Steuerrad und rotem Sonnenaufgang, Symbole, die nur mit seiner Person verbunden werden durften. China selbst hat dieses Kapitel noch nicht verarbeitet. In vielen kleinen Läden und auf vielen Märkten in China findet sich noch immer allerhand Mao-Kitsch, der wohl eher für Touristen gedacht, manchen jungen Leuten heute als Pop-Art und zur Belustigung dient. >> Fotoserie
Ausstellun g "Die Kultur der Kulturrevo lution - Personenkult und politisches Design im China von Mao Zedong" bis 10. Juni 2012 im Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Wichtige Elemente sind auch die Roten Banner und das "kleine rote Büchlein", die gesammelten Werke Mao Zedongs, auch als Mao-Bibel" bezeichnet, das tunlichst jeder in die Höhe halten sollte. Dabei war diese Kulturrevolution, die als Erneuerung innerhalb der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) propagiert wurde, eine Abfolge von teilweise widersprüchlichen Kampagnen und erbitterten Machtkämpfen, die dazu diente, die alten Parteiführer (abgehobene "Bürokratenklasse") zu entfernen, die Mao kritisch gegenüber eingestellt waren und die Revolution, als Maos Vermächtnis für immer aufrecht zu halten. Im Mittelpunkt der Kulturrevolution stand, wie man aus den verschiedenen Darstellungen ersehen kann, der innerste Machtapparat der kommunistischen Partei, welcher die Jugend für ihre Machtkämpfe missbrauchte. Der einzige Fixstern in der Welt der Kulturrevolution war Mao, mit seinen Attributen Steuerrad und rotem Sonnenaufgang, Symbole, die nur mit seiner Person verbunden werden durften. China selbst hat dieses Kapitel noch nicht verarbeitet. In vielen kleinen Läden und auf vielen Märkten in China findet sich noch immer allerhand Mao-Kitsch, der wohl eher für Touristen gedacht, manchen jungen Leuten heute als Pop-Art und zur Belustigung dient. >> Fotoserie
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